Warum sollten Sie sich für die Kopfhautpigmentierung entscheiden?

Die Kopfhaut-Mikropigmentierung stellt ein bahnbrechendes Verfahren dar, das Ihr Leben verändern wird, wenn Sie eine Lösung für Haarausfall suchen. Die Methode ist günstiger als gewöhnliche Haartransplantationen. Außerdem sind ihre Ergebnisse unmittelbar sichtbar und wirken anhaltend lange. Darüber hinaus erfordert die Mikropigmentation der Kopfhaut im Vergleich zu anderen kosmetischen Behandlungsmethoden wie beispielsweise der Verwendung von Perücken wenig bis keine Fürsorge. Sobald sie abgeschlossen ist bedarf es keiner besonderen Heilphase mehr. Der Patient kann bereits am nächsten Tag seiner gewohnten Routine nachgehen und sämtliche Aktivitäten aufnehmen.

Die Kopfhaut-Mikropigmentierung ist außerdem sehr vielseitig anwendbar. Sie kann sowohl bei Haarausfall von Männern als auch bei Frauen, bei Alt und Jung und unabhängig von Art und Grad des Haarausfalls angewandt werden. Mit der Kopfhaut-Mikropigmentierung kann daher eine Vielzahl von Haarproblemen gelöst werden:

Kopfhaut-Mikropigmentierung bei männlichem Haarausfall

Hierbei handelt es sich um die häufigste Art von Haarausfall weltweit. Die meisten Männer erleben ein bestimmtes Maß an genetisch bedingtem Haarausfall im Laufe ihres Lebens. Diese Form des Haarausfalls beginnt normalerweise während der späten Zwanziger, wenngleich dies nicht allgemeinverbindlich gilt. Es gibt Männer, bei denen der Haarausfall bereits in der Pubertät beginnt. Der Haarausfall folgt dabei meist einem bestimmten Muster,  das zu dem bekannten Erscheinungsbild älterer Herren mit Glatzenbildung führt. Typischerweise entwickelt sich zunächst der Haaransatz zurück, während sich am Hinterkopf langsam eine Tonsur bildet. Der Haarkranz bildet am Ende den einzigen Bereich, der von der androgenetischen Alopezie verschont bleibt.

Männlicher Haarausfall, auch bekannt als androgenetische Alopezie, ist erblich bedingt. Die Haarfollikel weisen dabei eine besondere Empfindlichkeit gegenüber dem männlichen Hormon Dehydrotestosteron (DHT) auf. DHT beeinflusst das Haarwachstum und bewirkt eine fortschreitende Miniaturisierung der Haarfollikel mit jedem Haarzyklus. Am Ende fallen die Haare ganz aus ehe der Oberkopf kahl erscheint.

Die Behandlungsoptionen der Mikro-Pigmentierung variieren je nach Ausmaß des Haarausfalls. Wenn der Haaransatz nur leicht zurückweicht, wird eine geringfügige Neuzeichnung der Haarlinie genügen, um den Eindruck voller Haarpracht zu erwecken. Bei fortgeschrittener Form des männlichen Haarausfalls oder einer vollständigen Glatzenbildung ist in der Regel eine komplette Behandlung des Kopfes erforderlich. Normalerweise rasieren sich die Patienten in diesem Fall die restlichen Haare ab ehe der Spezialist die Kopfhaut-Mikropigmentierung am Glatzenbereich vornimmt. Das Endergebnis ist ein Kurzhaarschnitt ohne erkennbare Anzeichen von Glatzenbildung.

Kopfhaut-Mikropigmentierung bei weiblichem Haarausfall

Obwohl Haarausfall bei Frauen ebenso einem gewöhnlichen Muster folgt und dabei eine gängige Form des Haarverlusts darstellt fällt er im Vergleich zu Männern i.d.R. äußerst mild aus.

Die Ursache des weiblichen Haarausfalls ist dieselbe wie bei Männern. Auch weiblicher Haarausfall ist erblich bedingt.

Es kommt dabei zu einer diffusen Ausdünnung der Haare, die meist auf die obere Hälfte der Kopfhaut beschränkt bleibt. Der Haarausfall bei Frauen ist ein wenig heimtückischer und kann bis zu Jahren dauern ehe man erkennt, dass mit den Haaren etwas nicht in Ordnung ist. Anders als bei Männern bleibt der Haaransatz erhalten. Auch gehen weniger Haare im Bereich der Tonsur verloren.

Bei Frauen stellt die komplette Haupthaarrasur freilich keinen Lösungsansatz dar. Glücklicherweise gibt es für diesen Schritt auch keine Notwendigkeit. Der Haarausfall bei Frauen tritt diffus auf und führt nicht zu vollständiger Kahlheit. Die einzige Behandlung besteht deshalb am Ende darin, das ausdünnende Haar wieder voller erscheinen zu lassen. Der Spezialist nimmt deshalb die Mikro-Pigmentierung so vor, dass er Areale der Kopfhaut behandelt während er die Haare abschnittsweise teilt, um Bereiche der Kopfhaut ohne Haar vollständig abzudecken. Dadurch wird die Kopfhaut abgedunkelt und der Kontrast zwischen Kopfhaut und Haaren beseitigt.

Im Ergebnis führt dies zu einem Anschein von dichtem Haar. Leider funktioniert die Kopfhaut-Mikropigmentierung eher bei Menschen mit dunkleren Haaren und ist für Menschen mit hellen oder blonden Haaren weniger geeignet.

Kopfhaut-Mikropigmentierung bei Haartransplantationen

Ältere Haartransplantationsmethoden hinterlassen oft auffällige Narben am Hinterkopf. Während einer Follicular Unit Strip Operation (FUSS oder FUT) wird vom Chirurgen ein behaarter Hautstreifen am Hinterkopf entnommen. Aus diesem Hautstreifen werden anschließend die Haarfollikel entfernt, die der Chirurg für die Transplantation in die kahlen Bereiche der Kopfhaut benötigt. Wenn der Streifenschnitt zu groß ausfällt führt dies oftmals zu einer sehr unangenehmen, in jedem Fall aber auffälligen Narbe, die nach Abschluss der Haartransplantation sichtbar bleibt. Die Kopfhaut-Mikropigmentation stellt in diesen Fällen eine hilfreiche Methode dar, um die zurückbleibende Narbe vollständig abzudecken und unsichtbar zu machen.

Chirurgen nutzen die Kopfhaut-Mikropigmentation auch in Verbindung mit gewöhnlichen Haartransplantationen, um den optischen Dichteeffekt zu verstärken und damit ein besseres Endergebnis zu erzielen.

Eine Haartransplantation kann bei unqualifizierten Chirurgen auch zu schlechten Ergebnissen führen, die durch eine Kopfhaut-Mikropigmentierung überdeckt und kosmetisch kaschiert werden kann.

Kopfhaut-Mikropigmentation bei Alopezie

Alopezie bzw. Haarausfall kann ein sehr unbeständiger Zustand sein, der in unterschiedlichen Formen auftritt. Es gibt Arten von Alopezie, die nur vorübergehend in Erscheinung treten, während andere Formen dauerhaft auftreten. In manchen Fällen kommt es zu einem großflächigen, in anderen Fällen nur zu geringem Haarausfall. Vor jeder Behandlung sollte eine Vorbesprechung stattfinden, um gemeinsam die Marschroute für die Behandlung zu bestimmen. Vorübergehende Formen von Haarausfall können mit einer temporären Mikropigmentation (Tricopigmentation) behandelt werden, da die verwendete Pigmentierungs-Tinte wieder verblassen wird, sobald das natürliche Haar nachwächst. Bei chronischer alopecia areata wird eine vollständige Kopfhaut-Mikropigmentierung als Behandlungsweg empfohlen. Das gleiche gilt bei alopecia totalis mit der Einschränkung, dass der Spezialist in diesem Fall die Haardichte von Grund auf replizieren muss, da ein vollständiger Verlust des Kopfhaars eintritt. Kleinere Formen von Alopezie können mit partieller Kopfhaut-Pigmentation behandelt werden. Abschließend lässt sich feststellen, dass sich alle Formen von Alopezie mit der Micro-Pigmentation behandeln lassen. Die einzige Frage ist nur, wie bzw. welche Vorgehensweise man wählt.